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Vereinigte Laubenkolonisten Luxuswohnungen


Hausverwaltung Stern/ Edelstein
- An Peinlichkeit kaum zu überbieten -


Hausverwaltung Stern/Edelstein - Die Baumaßnahmen haben bereits begonnen ohne überhaupt die Kleingärtner zu entschädigen

Diese Plattform gibt es seit Anfang November 2015. Unser Ziel war, Kleingärtnern und Gartenfreunden Tipps, Tricks und Erfahrungen rund um das Thema Garten zu geben und diese zu veröffentlichen.

Relativ schnell entwickelte sich dieses Portal - von einem Garten-Ratgeber - zu einem Info-Punkt für unsere gekündigten Kleingärtner. Jetzt gehen wir unseren letzten Weg, im Kampf um unsere, uns zustehende Entschädigung durch die Eigentümerin Hausverwaltung Stern/ Edelstein






Trauriges 1.jähriges Jubiläum - nach Räumung der Gärten - !!!!!!
Immer noch keine Entschädigung durch die Eigentümerin
Hausverwaltung Stern/Edelstein.


Hier die Verzögerungstaktik durch die Eigentümerin Hausverwaltung Stern/Edelstein und deren Anwalt RA Koch:

<u>31.10.2017 - Anspruch auf Entschädigung

Offener Brief an die Anwohner, Politiker in Reinickendorf 
und im Abgeordnetenhaus sowie an die Presse


Liebe Anwohner, liebe Nachbarn, sehr geehrte Damen und Herren Politiker und der Presse,

Sie werden sicher schmerzlich die Kleingartenkolonie „Vereinigte Laubenkolonisten„ vermissen, die auf dem Grundstück der Hausverwaltung Stern/Edelstein jahrzehntelang (mit diesem Namen exakt seit 1909) ihren Sitz hatten. Die kostenfreie Versorgung der umliegenden Anwohner, Interessierte, teils auch Menschen ohne Obdach oder mit geringem Einkommen wurde zur Erntezeit und auch gern einmal zwischendurch mit Früchten aller Art, durch die Kündigung der Verträge der Kleingärtner von der Hausverwaltung Stern/Edelstein ein für alle mal beendet. Alle Kleingärtner mussten zum 30.11.2017 ihre Gärten an die Eigentümerschaft der Hausverwaltung Stern/Edelstein übergeben.

Dem Dasein des grünen Fleckchens der Erholung, der Geselligkeit, kleinen Gesprächen mit den Nachbarn und den Leuten hier im Kiez wurde zum Ende des letzten Jahres ein für alle mal durch die Hausverwaltung Stern/Edelstein ein Ende gesetzt. Integration wurde im hiesigen Verein dieser Laubenpieper nicht nur seit Jahren erfolgreich gelebt, sondern auch mit gemeinsamen Aktionen ordentlich auf die Beine gestellt. So lebten und wirkten polnische, türkische, kroatische und natürlich auch deutsche Landsleute zusammen. Man half sich unter einander, unterstützte und kümmerte sich gut, manche sagen sogar, ausgezeichnet gut, um das Grundstück der Hausverwaltung Stern/Edelstein wertzuerhalten.




Im übernächsten Monat jährt sich die Schlüsselübergabe der Gärtner an die Hausverwaltung Stern/Edelstein zum ersten Mal. Hierbei sei angemerkt dass die Grundstücke mit Bebauungsvorhaben von Wohnungen vorgesehen sind. Hier wird also ordentlich Geld in die Hand genommen, mit staatlicher Förderung (Steuergelder), dass die Hausverwaltung Stern/Edelstein zukünftig weitere Mieteinkünfte verbuchen kann. Aber das nur nebenbei.

Das Kuriose daran, die Kleingärtner haben bis dato keinen einzigen Cent als Entschädigung von der Hausverwaltung Stern/Edelstein erhalten, obwohl es ihnen faktisch mit der Schlüsselübergabe zusteht. Dieser Anspruch ergibt sich aus dem Bundeskleingartengesetz und ist zweifelsfrei. Detaillierte schriftliche Entschädigungsforderungen gab es an die Hausverwaltung Stern/Edelstein bereits en masse. Dennoch wartete die Hausverwaltung Stern/Edelstein bis hier anwaltliche Schreiben der Gärtner eingingen. Warum es dazu die Einschaltung von Rechtsanwälten bedarf, kann niemand sagen. Schließlich sind die zustehenden Entschädigungen klar. Sie wurden von Anfang an auch klar formuliert.

Bemerkt sei dazu, dass den Gärtnern (durch die Räumung der Gärten der Grundstücke der Hausverwaltung Stern/Edelstein) immense Kosten entstanden sind. Der Abtransport von Pflanzen und persönlichen Gegenständen kann den persönlichen finanziellen Rahmen sprengen und auch für einen älteren oder einen Berufstätigen sehr kraftanstrengend sein und das war es auch. Teilweise wurde professionelle Hilfe geholt, die natürlich Kosten verursachte - auch das haben die Gärtner selbst bezahlt und bekommen dies bislang NICHT von der Hausverwaltung Stern/Edelstein entschädigt. Die Kosten der Gartenbewertungen durch Gutachter des Bezirksverband der Kleingärtner in Reinickendorf sind die Gärtner ebenfalls schuldig.  Es sei aber bemerkt, dass der Bezirksverband so nett ist, auf die Zahlung dieser Gelder so lange zu verzichten, bis die Entschädigung der Hausverwaltung STERN/Edelstein bei den Gärtnern eingetroffen ist.












Aber wer lebt schon gern mit Schulden ? Diese Schulden stehen im Raum. Umzugs-,Lager- und Anwaltskosten bleiben ebenfalls an den Kleingärtnern hängen, ohne dass die Hausverwaltung Stern/Edelstein diese Kosten bislang anerkennt, obwohl auch das gesetzlich geregelt ist.


Die Hausverwaltung Stern/Edelstein verschiebt und vertröstet mit dem Sprachrohr ihres Rechtsanwaltes ständig ihre Zahlungsverpflichtung und zweifelt ständig die Forderungen der Gärtner durch fadenscheinige Ausflüchte an. Immer wieder müssen die Gärtner Be-und Nachweise bringen, dass sie dies oder jenes an Werten im Garten hatten bzw. nicht hatten. Vertröstungen der Hausverwaltung Stern/Edelstein gab es auch mit vorgeschobenen Begründungen von eigenen „Urlauben“ , „Erkrankungen“ und „Rehabilitationen“. Keine Vertretung, die die Rechtsgeschäfte weiterführt ? Kein Bevollmächtigter, der die Sache weiterführend bearbeiten kann ?



Da die gesamte Angelegenheit für die Hausverwaltung Stern/Edelstein nur noch äußerst peinlich ist, planen die Kleingärtner ein großes Straßenfest am Freitag, den 27.10.2018 mit dem Thema „Bluten für die Guten“ mit dem Blutspendebus des Deutschen Roten Kreuzes. Rund um den Werftendensteig und dem westlichen Teil der Simmelstraße

ist dieses Fest zwischen 14:00 h - 18:00 h geplant.

Entlang des Werftendensteigs wird es zudem ein Kinderfest geben mit Kinderschminken und ein Mal-Wettbewerb zum Bemalen der Straße mit Straßenkreide nach dem Motto „Wir malen Blumen, wenn sie hier nicht blühen dürfen“. Die schönsten „Bilder“ werden prämiert mit Spenden der hiesigen Geschäfte in der naheliegenden Residenzstraße.

Zudem wird es ein Spendenlauf geben, wonach die Kinder einen Blumen- und Pflanzenparcours umlaufen. Pro Runde spenden die Eltern der Kinder 0,50€ (eine Höchstsumme kann natürlich angegeben werden) . Der Kuchenverkauf wird zudem Spendengelder einbringen und Kuchenspenden (bitte nur selbstgemachte) sind herzlich willkommen .



Eine Unterschriftensammlung zur Vorlage bei der Hausverwaltung Stern/Edelstein vor Ort für die Petition „EIGENTUM VERPFLICHTET ! SEIN GEBRAUCH SOLL ZUGLEICH DEM WOHLE DER ALLGEMEINHEIT DIENEN“ (Artikel 14 des Grundgesetzes)legen wir an diesem Tage aus.




Kennen Eigentümer das Grundgesetz § 14 nicht?



„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ In Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz

Feilscht die Eigentümerin hier um jeden Cent?

Warum werden die Kleingärtner nicht langsam entschädigt?